Anthologia Graeca (Griechisch-Deutsch), Bd. 1. Buch I-VI by Hermann Beckby

By Hermann Beckby

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V 121, XII 68, 109. T V 46, 101, XII 101, 117; vgl. , 182, 184, XII 119, 132, 144. kRtAse einer erotiaohen Stimmung, die eich nur noch im Wortgeltammel Luft machtl, Bind bezeichnend für dieae Schule. An der Echtheit der Empfindungen ist gewiß nicht zu zweifeln, und wenn recht oft der Eindruck der Gcfühlsspielerei aufkommt, 80 liegt das z. T. an der starken Rhetorisierung des Ausdrucke, z. T. aber auch an dem Charakter der Syrer, die wohl der Leidenschaft fähig sind, deren unruhigem und flackerndem Innenleben aber die Stetigkeit und seelische Tiefe fehlt.

B. XII 77. • V 134. Joniloh. Alexandrinilche Sohale 31 Aber Aristipp hatte nicht. , er hatte gleiohzeitig auch die Herrsohaft über den Genuß gefordert. ge Sohalkheit, nicht Gemeinheit oder Zweideutigkeit, nicht einmal Pikanterie, sondern der geistreiohe Einfall eines wein· und liebesfrohen Kunstjllngers. Denn beim Symposion trifft sioh diesea Dichtervölk· ohen, wo man, ganz unter sioh, aeine eignen Erzeugnisse sioh gegenaeitig vorliest. Du stellt, wenn man so will, einen literarischen Klub dar, aber einen Klub, der sioh aeiner Auserleaenheit aehr bewußt ist, eine geistige Elite, eine Aristokratie, die - im Gegensatz zu den Peloponnesiem - vom kleinen Mann aus dem Volk und von der Masse niohts wisaen will.

Das Epigramm öffnet sich entschieden der unter Gebildeten gebräuchlichen Ausdrucksform des täglichen Lebens. Damit abor ist ein Realismus erreicht, der den Peloponnesiern fremd ist. Wohl suchen die Peloponnesier das Volkstümliche, aber sie betraohten die Volkstypen nicht mit den offenen Augen des wirklichkeitsnahen Menschen, sondern in einer gewissen Verklärung. Was sie zu diesem Milieu hinzieht, ist nicht die Freude an der Darstellung naturverbundenen Lebens, sondern im Gegenteil die Verzweiflung an der Gegenwart, der politische Jammer, die romantische Sehnsucht Il&ch dem goldenen Zeitalter.

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